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Praktikum Rovaniemi Sarah Brüssing

Finnland – Bericht von Sarah Brüssing

Unterbringung und Transport

Der Transport von Deutschland nach Finnland geschah über die Deutsche Bahn und Finnair, der Rücktransport ebenfalls. Gemeinsam mit meinen Mitreisenden habe ich einen Flug nach Finnland gebucht, welcher von Finnair durchgeführt wurde. Um zum Flughafen nach Frankfurt zu kommen, haben wir ein Hessenticket gebucht, welches die günstigste Möglichkeit darstellte.
In Helsinki hatten wir auf dem Hinflug nur eine kurze Verweildauer, und dort ging es in einen weiteren Flieger von Finnair, welcher uns nach Rovaniemi brachte.
Dort an der Kofferausgabe wurden wir von einem unserer Betreuer abgeholt, welcher uns in unsere Unterkunft brachte. Diese ist einfach aber ausreichend eingerichtet, und für die Zeit dort zufriedenstellend.
Es gab die Möglichkeit einen Bus zur Stadt zu nehmen, welcher uns in der Nähe unserer Arbeitsplätze absetzt, doch dies lehnte ich ab, da der Weg auch gut in 20-30 Minuten zu laufen war. Selbst bei kaltem Wetter war man so an der frischen Luft.

 

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 Arbeiten im Unternehmen „Solinum Oy“ http://www.solinum.fi/

Das Arbeiten fiel mir anfangs schwer, da ich nur sehr wenig mit der Skriptsprache „PHP“ gemacht habe, doch nach einigem Suchen im Internet fand ich gute Hilfeseiten und konnte die mir gestellte Aufgabe lösen. Es ist anders, mit jemandem zu Arbeiten, der die eigene Sprache nicht spricht, doch über Englisch konnte man sich gut unterhalten und hat auch verstanden, wie der jeweils andere das Problem sieht und lösen würde. Die mir zugeteilte Aufgabe habe ich bereits nach anderthalb Wochen gelöst, was die Frage aufkommen ließ, was ich die letzten anderthalb Wochen machen sollte. Es wurden mir Dateien gegeben, welche ich von Englisch auf Deutsch übersetzten sollte und ebenfalls eine Webseite, welche auch auf Deutsch bereitgestellt wurde. Auf dieser sollte ich eventuelle Fehler korrigieren, oder Verbesserungsvorschläge machen.

Ebenfalls durfte ich ein Webdesign erstellen, welches eventuell Verwendung finden sollte, falls es gut genug dafür ist, dies war zwar nicht der Fall, aber eine schöne Erfahrung war es allemal.

Freizeitgestaltung

In unserer Freizeit waren wir oft in Geschäften und haben eingekauft, da es für uns neu war, dass Lebensmittel nicht länger als 2-3 Tage haltbar sind.
Das erste Wochenende haben wir uns ausgeruht vom Flug und uns ein wenig in der Stadt umgesehen. Das zweite Wochenende mieteten wir uns gemeinsam ein Auto und sind nach Ranua in den Zoo gefahren; der leider nicht alle Tiere zeigen konnte, da einige auf Grund des Wetter und des Winters in Innengehegen untergebracht wurden. Trotzdem war dies ein sehr schöner Besuch, der mit einem Restaurantessen abgerundet wurde.

 

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Das Auto haben wir ebenfalls genutzt um uns auf einem Berg Nordlichter anzusehen, doch leider war es bewölkt und wir konnten keine sehen. Des Weiteren sind wir in das „Dorf des Weihnachtsmannes“ gefahren, welches nur wenige Kilometer außerhalb von Rovaniemi liegt. Dort gab es viele Souvenirshops und Restaurants sowie eine Eisbahn und die Möglichkeit in einem Rentierschlitten gezogen zu werden. Einig waren wir uns darin, ein Zertifikat zu kaufen, welches die Überschreitung des Polarkreises beinhaltet. Dies ist nicht sehr teuer und da man in nächster Zeit wohl nicht mehr in diese Gegend gerät, war es auch ein schönes Mitbringsel nach Deutschland.

 

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In meiner weiteren Freizeit habe ich verschiedene Kulturstätten aufgesucht, welche man in Rovaniemi zu Fuß erreichen konnte, wie das Arktikum, das Kurundi und Pilke. Im Arktikum wird die Geschichte Finnlands und besonders Lapplands wiedergegeben und die Lebensweise der Menschen gezeigt, wie sie früher und wie sie heute leben. Im Kurundi werden diverse Kunstgegenstände ausgestellt und man kann dort gut 1-2 Stunden damit verbringen, in der Bibliothek zu lesen (vorausgesetzt man kann finnisch). Pilke ist ein Mit-Mach-Museum für Groß und Klein, jeder findet dort etwas, was er erkunden kann. Es geht um die nordischen Wälder und wie diese genutzt werden. Spiele mit mehreren Leuten sowie Dinge, die allein gelöst werden sollten, finden hier seinen Platz und laden ein, viel über die Natur und vor allem den Wald zu lernen.

 

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Abends, 2 mal in der Woche, hatten die Mädchen die Chance, sich in der Sauna aufzuwärmen und die Zeit zu genießen, dies ist an so einem kalten Ort eine schöne Möglichkeit, welche ich auch genutzt habe.

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