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Praktikum in Rovaniemi Julian Möller

Erfahrungsbericht von Julian Möller zum Praktikum in Rovaniemi/Finnland

An- und Abreise:

Die An- und Abreise nach und von Finnland haben wir mit der Bahn und dem Flugzeug bestritten. Gemeinsam starteten wir ab Kassel mit einem Hessenticket Richtung Frankfurt Flughafen, wo wir einen Flug mit dem Unternehmen Finnair gebucht haben. Da kein Direktflug von Frankfurt nach Rovaniemi möglich war, musste ein Zwischenstopp in Helsinki mitgebucht werden. In Helsinki angekommen, hatte wir eine kurze Wartezeit von etwa 1 Stunde, um dann mit dem nächsten Flugzeug Richtung Rovaniemi zu starten. Da der Flughafen dort ziemlich klein ist, wurden wir direkt an der Kofferausgabe von unserem Betreuer abgeholt. Dieser brachte uns direkt zu unserer Unterkunft und zeigte uns noch eine Möglichkeit, für den Abend etwas einzukaufen.
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Unterbringung: Wir haben die 3 Wochen in einem Internat verbracht. Dies waren kleine Wohnungen für eine Unterbringung von bis zu 8 Leuten. Neben uns haben in dieser Zeit noch 2 weitere Schüler aus Berlin die Zeit dort verbracht. Die Unterkunft war ausreichend eingerichtet mit 2 Bädern, Küche/Wohnzimmer und 2 Bett-Zimmern. Meine Arbeitsstelle war direkt in der Innenstadt, welche man entweder zu Fuß oder mit dem Bus erreichen konnte. Da man jedoch mit einer Laufzeit von ca. 30 Minuten in die Innenstadt laufen konnte und so schon etwas wach werden konnte, haben wir uns dazu entschieden morgens zu laufen .Arbeiten im Unternehmen „AuroraDS“:Montagmorgen wurde ich zu meinem Betrieb gebracht und habe dort mit meinem Zuständigen alle wichtigen Vorbereitungen für die kommenden 3 Wochen getätigt. Dabei haben wir über die Tätigkeiten im Betrieb gesprochen, etwas über die Geschichte von Deutschland – Finnland und mir wurden alle Mitarbeiter vorgestellt, die zu der Zeit anwesend waren.
Meine Themenbereiche für die 3 Wochen waren die Erstellung einer Marketingumfrage für die App, welche die Firma vermarkten will. Dabei habe ich mittels Google Forms mehrere Formular in verschiedenen Sprachen erstellt und diese in Foren veröffentlicht. Die Ergebnisse habe ich dann analysiert und ausgewertet um ein Umfrageergebnis zu schaffen. Ebenfalls habe ich mich mit dem Erstellen von automatischen Web Ui-Tests mittels Selenium und JUnit/Eclipse beschäftigt, was eine Interessante Beschäftigung war. Der Zweck der Tests war es, einen Browservorgang immer wieder zu wiederholen und somit einen Testvorgang mehrere Tausend Mal durchzuspielen. Dabei musste man beachten, wie ein Anwender die Seite nutzen würde und dies in der Anwendung berücksichtigen.

Leben und Freizeitgestaltung:

Das erste Wochenende nach unsere Ankunft haben wir sehr ruhig angehen lassen. Wir haben uns etwas ausgeruht, da wir insgesamt über 12 Stunden unterwegs waren. Nachmittags haben wir uns die Stadt etwas angeschaut und geschaut, wo unsere Betriebe sind. Ebenfalls haben wir für die kommenden Tage schon etwas eingekauft.

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Der normale Arbeitstag in Rovaniemi hat sich nicht stark von dem in Deutschland abgehoben.
Ich habe von 9:00-16:00 gearbeitet und mich danach mit den anderen auf den Heimweg gemacht.
Dabei sind wir oftmals auf dem Heimweg einkaufen gegangen, da wir versucht haben abends meist zu kochen und die Sachen nicht so lange haltbar waren. Zuhause angekommen wurde sich meist schnell umgezogen und in das Fitnesscenter gegangen.
Dort habe ich meist 1-2 Stunden verbracht. Danach wurde geduscht, gegessen und man hat sich einen gemütlichen Abend gemacht (reden, fernsehen etc.)
Das zweite Wochenende hatten wir nicht so optimal geplant und haben daher Zeit in der Stadt oder Zuhause verbracht. Ebenfalls sind wir an einem Abend mit den anderen Bewohnern des Internats feiern gegangen.Für das 3. Wochenende haben wir uns ein Auto gemietet um uns Attraktionen um Rovaniemi herum anzuschauen. An dem einen Tag sind wir in das SantaClausVillage gefahren, welches das Dorf des Weihnachtsmannes ist. Dort ist es möglich den Polarkreis zu überqueren, gut zu essen und zu shoppen.

 

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An dem anderen Tag haben wir den Ranua Zoo besucht. Dort konnten wir uns natürlich leider nicht alle Tiere anschauen, da es dafür einfach zu kalt war. Diese waren in dieser Zeit in Innengehegen untergebracht, welche man sich nicht anschauen konnte. Trotzdem konnte man dort gemütliche 3 Stunden Zeit verbringen, welche wir mit einem Essen in dem dortigen Restaurant abschließten.Um noch einmal bessere Chancen auf Nordlichter zu haben sind wir abends nochmal mit dem Auto auf einen Berg gefahren und haben dort etwa 1-2 Stunden verbracht. Leider hatten wir jedoch in den 3 Wochen nicht das Glück welche zu sehen.Die restliche Freizeit haben wir damit verbracht verschiedene Kulturstätten wie z.B das Arktikum aufzusuchen, wo die Geschichte Finnlands und Lapplands wiedergegeben wird. Es ist wie eine Art Museum aufgebaut und es gibt dort viele Interessante Sachen zu sehen.

 

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