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Die Geschichte der Oskar-von-Miller-Schule in Daten von 1962 bis heute

Ein halbes Jahrhundert Oskar-von-Miller-Schule

50 Jahre, die geprägt sind von permanentem Wandel, Veränderung und Weiterentwicklung unserer Zielsetzungen und pädagogischen Konzeptionen. Im Rahmen des staatlichen Bildungsauftrages wollen wir Jugendliche und junge Erwachsene so fördern und unterstützen, dass sie sich zu verantwortungsbewussten Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern entwickeln und die Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklungslinien engagiert und selbstbewusst annehmen und mitgestalten.

Wir wollen in den Bereichen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung, der dualen beruflichen Erstausbildung und beruflichen Weiterbildung den Anforderungen des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes gerecht werden.

Wir nehmen die rasante Entwicklung der Technik auf und stellen uns dieser. Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, entwickeln wir die Gestaltung der Schulgebäude gemeinsam mit dem Schulträger weiter und sorgen für eine adäquate räumliche und apparative Ausstattung von Klassen-, Labor-, und Werkstatträumen.

Die folgende Auflistung beinhaltet 50 Jahre Schulentwicklung der Oskar-von-Miller-Schule. Es ist ein Versuch, einen Einblick in die Entwicklungslinien und Herausforderungen der Schulgeschichte zu geben.

29. August 2012

Ein weiterer bedeutender Entwicklungsschritt der Schule wird vorbereitet. Im Plenum der Oskar-von-Miller-Schule findet die Anhörung zur Umwandlung der Schule in eine 'rechtlich selbstständige berufliche Schule' statt.

1. August 2012

Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 bildet die OvM nun auch Industrieelektriker/‑innen in einer zweijährigen Berufsausbildung aus. Diese werden gemeinsam mit den Elektronikern/‑innen für Betriebstechnik beschult.

1. Januar 2012

Die OvM ist nun eine Selbstständige Berufliche Schule auf der Grundlage einer vom Plenum vorgelegten und abgestimmten Konzeption.
Mit Stand vom 01.11.2011 besuchen 2145 Schülerinnen und Schüler sowie Studierende die Bildungsgänge der Schule.
80 Lehrkräfte und zwei Sozialpädagogen arbeiten an der Schule. Das Schulsekretariat ist mit vier Sekretärinnen besetzt. Ein Verwaltungskoordinator unterstützt und gestaltet die vielfältigen schulischen Arbeits- und Entwicklungsprozesse in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung. Assistenzen in der Bibliothek und dem IT-Support unterstützen die schulische Arbeit durch unverzichtbare Dienstleistungen.

6. Oktober 2011

Nach Beratungen in den Gremien Plenum, Schulelternbeirat, Schüler- und Studierendenvertretung fasst der Schulvorstand den Beschluss zur Umwandlung der Schule in eine Selbstständige Berufliche Schule und beauftragt den Schulleiter, diese zu beantragen.

25. Februar 2011

Die Sanierung der OvM ist nun abgeschlossen. Im Rahmen einer Feierstunde werden die sanierten Räume des Hauptgebäudes offiziell in Betrieb genommen.

Für die Sanierung wurden insgesamt 10,7 Millionen EUR aufgewendet, für Erweiterung und Einrichtung nochmals 5,6 Millionen EUR.

1. Januar 2010

Das Modellprojekt SVplus wird bis zum 31. Dezember 2011 verlängert.

18. November 2009

Im Bürgersaal des Rathauses der Stadt Kassel präsentieren das Kollegium, Schüler und Studierende der Oskar-von-Miller-Schule der Öffentlichkeit und interessierten Fachwelt ihre Entwicklungslinien auf dem Weg in eine „Neue Lehr- und Lernkultur“. Fachvorträge und eine Vielzahl unterrichtlicher Projekte aus allen Bildungsgängen der Schule ermöglichen einen Einblick in die aktuelle Schulentwicklung.

24. September 2009

Erweiterung der Fachschule für Technik um die Fachrichtung Gebäudesystemtechnik

11. September 2009

Kultusministerin Dorothea Henzler besucht die OvM und informiert sich über die Arbeit im Modellprojekt SVplus und die damit verbundene Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit in eine neue Lehr- und Lernkultur.

1. August 2009

Der Hauptflügel des Hauptgebäudes wird geräumt. Die Abteilung Elektrotechnik zieht für den Zeitraum des letzten Sanierungsabschnittes nach Kassel-Waldau in ein Gebäude der Industrie- und Handelskammer um.

15. Juni 2009

Staatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann besucht die OvM und informiert sich über Aspekte der Qualitätsentwicklung von Unterricht im Rahmen des Modellprojekts SVplus.

15. Dezember 2008

Stadträtin und Schuldezernentin Anne Janz und Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel besuchen die OvM und informieren sich über die Einführung und Umsetzung neuer Lehr- und Lernmethoden, die zur Entwicklung einer neuen Lehr- und Lernkultur beitragen sollen.

10. November 2008

Staatssekretär Joachim Jacobi besucht die OvM und informiert sich über Lehr- und Lernmethoden im Bereich des selbstorganisierten Lernens sowie über das Qualitätsmanagementmodell Q2E.

3. November 2008

Die OvM erhält für das Konzept „OskarSil“ (Selbstorganisiertes individuelles Lernen) den Innovationspreis Berufliche Schulen 2008.

28. Oktober 2008

Die OvM erhält das Qualitätssiegel des Vereins Weiterbildung Hessen e. V. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um als Träger für die sozialpädagogische Betreuung im EIBE-Programm arbeiten zu können.

19. August 2008

Die OvM erhält als erstes öffentliches Gebäude der Stadt Kassel und als erste Schule in Hessen den „bedarfsorientierten Energieausweis für Nichtwohngebäude“.

Beginn Schuljahr 2008/09

Die OvM bildet erstmals Elektroanlagenmonteure aus.

15./ 16. November 2007

Die 8. Bundesweite Fachtagung Versorgungstechnik wird an der Schule durchgeführt. Unter der Leitung von Jürgen Eschstruth organisieren die Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Anlagen- und Versorgungstechnik die Bundesweite Fachtagung. Unter dem Titel „SHK-Ausbildung – auf die Zukunft vorbereiten! Eindrücke, Erfahrungen und Ergebnisse der Neuordnung“ wurde über 300 Gästen und einer interessierten Öffentlichkeit ein spannendes und interessantes Programm geboten.

2. Oktober 2007

Oberbürgermeister Bertram Hilgen besucht die OvM und informiert sich über die Arbeit im Modellprojekt SVplus.

1. April 2007

Angeregt durch die Arbeit im Modellprojekt wird der Trainingsraum an der OvM eingerichtet. Zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit in der zweijährigen Berufsfachschule und anderen Bildungsgängen der Schule wird eine Stelle für eine sozialpädagogische Kraft geschaffen. Ein Team aus Lehrerinnen, Lehrern und Sozialpädagogen erarbeitet ein gemeinsames Konzept und setzen es im Alltag um.

1. April 2007

Günter Fuchs wird mit der Leitung der Oskar-von-Miller-Schule als Schulleiter beauftragt.

19. Dezember 2005

Kommissarische Beauftragung von Herrn Günter Fuchs als Leiter der Schule.

13. Juli 2005

Der Schulleiter Helmut Hutterer wird in den Ruhestand verabschiedet. Die kommissarische Leitung wird auf Wilfried Dülfer übertragen.

31. Januar 2005

Der Schulleiter Alfred Behnke wird nach knapp 23 Dienstjahren als Leiter der Schule in den Ruhestand versetzt. Helmut Hutterer wird mit der kommissarischen Leitung beauftragt.

1. Januar 2005

Die Teilnahme am Modellprojekt „Selbstverantwortung plus“ wird beschlossen. 17 berufliche Schulen in Hessen gehen auf den Weg, um erweiterte Möglichkeiten der Selbstständigkeit zu erproben sowie pädagogische Arbeit und schulische Arbeitsprozesse weiterzuentwickeln.

16. Dezember 2004

Der erste Teil der Sanierung des Hauptgebäudes wird abgeschlossen; Kosten: ca. 2,16 Millionen EUR. Die sanierten Räume werden im Rahmen einer kleinen Feierstunde eingeweiht. Die Sanierung und Erweiterung der Schule sind nun fast abgeschlossen.

2003

Neuordnung der Metall- und Elektroberufe: Fast alle Ausbildungsberufe, die an der Schule unterrichtet werden, erfahren durch die Neuordnung mit lernfeldstrukturierten Rahmenlehrplänen eine grundlegende Neuorientierung. Sogenannte gestreckte Abschlussprüfungen werden eingeführt, die Zwischenprüfungen erhalten eine größere Bedeutung für den Ausbildungsprozess. In diesem Zusammenhang erfolgt die Zusammenlegung der Ausbildungsberufe des Gas- und Wasserinstallateurs und des Zentralheizungs- und Lüftungsbauers zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik.

5. November 2003

Die Sanierung der Schulgebäude erreicht das Gebäude B. Die Einweihung des grundlegend sanierten Gebäudes B wird gefeiert; Sanierungskosten: ca. 3,9 Millionen Euro.

2003/04

Die OvM bildet zum ersten Mal Fachkräfte für Schutz- und Sicherheit aus.

20. September 2002

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu „100 Jahre Berufliche Schulen in Kassel“ wird ein „Tag der offenen Tür“ durchgeführt.

14. Juni 2002

Nach der Sanierung des Gebäudes A wird das Gebäude C saniert und in seiner Struktur neu erfunden. Im Juni erfolgt die Einweihung des entstandenen Innovations- und Kompetenzzentrums für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

2001/02

Mit Beginn des Schuljahres 2001/02 werden zum ersten Mal Fachkräfte für Veranstaltungstechnik an der OvM ausgebildet.

28. März 2001

Eröffnung der IT-Akademie an der OvM. Am Standort Kassel finden nun wöchentlich Fortbildungsveranstaltungen statt, in denen sich Ausbilder und Lehrer hauptsächlich durch Referenten aus der Wirtschaft in Themen, die die IT-Berufe betreffen, fortbilden.

2000

Von EBA zu EIBE – das Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EBA) wird durch ein neues Förderprogramm abgelöst. EIBE ist eine Maßnahme des HKM für benachteiligte Jugendliche zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

11. November 1999

Nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird die Sanierung des Gebäudes A umgesetzt. Am 11. November erfolgt die Inbetriebnahme des sanierten Gebäudes. Die Kosten betragen ca. 3,7 Millionen DM.

17. August 1999

Zum Schuljahresauftakt besucht Wirtschaftsminister Dieter Posch die OvM.

1. August 1998

Der Beruf des Informationselektronikers wird erstmals an der OvM ausgebildet und löst die Ausbildungsberufe Radio- und Fernsehtechniker/‑in und Büroinformationselek­troniker/‑in ab.

1997

Ein Teil der kommunikationstechnischen Berufe wird durch die neuen IT-Berufe „IT-Systemelektroniker/‑in“ und „Fachinformatiker/‑in“ ersetzt.

11./ 12. Dezember 1996

Der erste Pädagogische Tag der OvM findet im Bogler-Haus am Knüllköpfchen statt. Damit beginnt eine neue Phase von Schulentwicklung, die durch regelmäßige pädagogische Tagungen des Kollegiums gekennzeichnet ist und systematisch Schulentwicklungsthemen aufgreift.

28. Juni 1996

Das Richtfest für den Erweiterungsbau wird gefeiert.

Die Baukosten betragen ca. 8 Millionen DM.

28. April 1996

Einstieg in die Entwicklung eines schulinternen Qualitätsmanagements durch eine interne Evaluation zum Schulklima und dem Führungshandeln der Schulleitung.

20. November 1995

Es erfolgt die Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus.

Neue Nutzfläche von 2.000 m² mit Fach- und Klassenräumen, Cafeteria, Verwaltung und einer Bibliothek mit Leseraum entsteht.

26. April 1995

Zwei Klassenräume erhalten eine neue Beleuchtungsanlage (diese Anlage verfügte über ein auf Außenlicht reagierendes Steuerungssystem).

24. Januar 1994

Das Stadtparlament stimmt einstimmig für den Ausbau des Schulzentrums II (Oskar-von-Miller-Schule und Max Eyth-Schule). Die veranschlagte Summe liegt bei 33 Millionen DM.

8. November 1991

Die Erweiterung der Fachschule für Technik um die Vollzeitform im Schwerpunkt Datenverarbeitungstechnik wird vom Magistrat den Stadtverordneten zur Beschlussfassung empfohlen.

1987

Neufassung der Inhalte und der Struktur industrieller Metall- und Elektroberufe

1. August 1986

Die Fachschule für Technik in Teilzeitform mit Schwerpunkt Datenverarbeitung wird eingerichtet. 27 Studierende nehmen an zwei Abenden in der Woche und samstags ihre berufliche Weiterbildung in einem anspruchsvollen Feld auf.

11. März 1983

„Verein der Ehemaligen, der Freunde und Förderer der Oskar-von-Miller-Schule“ wird gegründet.

1. Februar 1983

Einrichtung der Fachschule für Technik mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik zunächst in Teilzeit später dann auch in Vollzeitform – Die Einrichtung der Fachschule musste gegen vielfältige politische Interessen durchgesetzt werden. Neben dem Angebot in Bad Hersfeld gibt es nun ein weiteres in Kassel.

1. August 1982

Erweiterung des Schulangebotes der Schule durch Einrichtung des Berufsvorbereitungsjahres und die zahlenmäßige Erweiterung der zweijährigen Berufsfachschule und des Berufsgrundbildungsjahres

17. Dezember 1982

Alfred Behnke wird Schulleiter der Oskar-von-Miller-Schule.

31. Juli 1982

Der bisherige Schulleiter, Oberstudiendirektor Günter Ehrlich, wird in den Ruhestand versetzt.

April 1982

Die Schulleitung stellt beim Schulträger den Antrag auf Errichtung einer Fachschule für Technik mit Schwerpunkt Elektrotechnik.

1. August 1980

Die Werkräume im Obergeschoss des Gebäudes B konnten fertiggestellt und bezogen werden. Für den endgültigen Umbau des Gebäudes im Erdgeschoss fehlten noch 350.000,- DM. Nach Bewilligung des Betrags durch das Land Hessen konnten diese Räume im Laufe des Jahres 1981 fertiggestellt und für den Unterricht genutzt werden.
Erweiterung des Berufsgrundbildungsjahres durch das Berufsfeld Metalltechnik mit dem Schwerpunkt Kraftfahrzeugtechnik.

September 1978

Das Gebäude A mit Klassenräumen und das Gebäude C mit Werkräumen können in Betrieb genommen werden. Das Gebäude B muss noch umgebaut werden.

Im Gebäude A müssen die Räume im 4. Stockwerk und die Hausmeisterwohnung im Erdgeschoss der „Fachschule für Technik Kassel“ als Untermieter überlassen werden. Diese soll 1983 in Waldau ein eigenes Gebäude beziehen.

August 1978

Einrichtung des Berufsgrundbildungsjahres als regulären Bildungsgang

Oktober 1977

Die Handwerkskammer übergibt die Gebäude A, B und C des Berufsbildungszentrums der Stadt Kassel. Bis zur schulischen Nutzung sollen die Gebäude umgebaut und renoviert werden.

1976

Es wird bekannt, dass die Handwerkskammer Kassel ihr bisheriges Berufsbildungszentrum in der Artilleriestraße aufgeben will. Diese Gebäude kommen für die dringend notwendige Erweiterung der Oskar-von-Miller-Schule in Frage. Die Schulleitung stimmt dem Vorhaben des Schulträgers zu, diese Gebäude zu übernehmen. Damit hat sich die Erweiterung der Schule durch Neubauten erledigt.

1. August 1976

Von diesem Schuljahr an wird das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) im Berufsfeld Elektrotechnik als Modellversuch eingerichtet.

1975/76

Mit dem Schulträger Stadt Kassel führt die Schulleitung Verhandlungen über einen Erweiterungsbau für die Oskar-von-Miller-Schule. Ein baureifes Projekt wird erarbeitet, Bauzeichnungen liegen vor.

3. Juni 1973

Schulfest in der Stadthalle zugunsten der Aktion „Sorgenkind“, Erlös 3000 DM

1973

Wegen der großen Schülerzahl von 2613 und der entsprechend hohen Zahl an Lehrerplanstellen wird der Oskar-von-Miller-Schule eine weitere Abteilungsleiterstelle zugeteilt. Fortan bestehen vier Abteilungen: Energietechnik; Nachrichtentechnik; Kraftfahrzeugtechnik; Gas-, Wasser- und Heizungstechnik, Tankwarte.

1972

Einstieg der Oskar-von-Miller-Schule in eine 30‑jährige Geschichte mit bedeutsamen Modellversuchen in der Beruflichen Bildung, insbesondere als berufsschulischer Partner in der dualen Ausbildung (siehe Aufstellung Modellversuche und Modellprojekte an der Oskar-von-Miller-Schule)

1. August 1970

Aufgrund des Erlasses vom 25. März 1970 muss die zweijährige Berufsfachschule vier Parallelklassen aufnehmen. Der Schulträger muss zusätzliche Räume zur Verfügung stellen. In der Fuldatalstraße 12, ehemalige optische Fabrik Dr. Wöhler, bezieht die Oskar-von-Miller-Schule Anfang Dezember 1970 das zweite und dritte Obergeschoss, im Erdgeschoss wird ein Schweiß- und Schmiederaum in Betrieb genommen.

April 1969

Die bisherige „Berufsschule für Elektrotechnik“ erhält den Namen „Oskar-von-Miller-Schule – Gewerbliche Berufs- und Berufsfachschule der Stadt Kassel“. Der damalige Schulleiter, Oberstudiendirektor Ehrlich, sucht den Sohn des Namenspatrons in München auf und holt die Zustimmung ein. Die Familie schenkt der Schule ein Bild des Vaters, zusammen mit dem Ausspruch „Das Wohl der Menschheit ist der Sinn der Technik“. Die Schule ist damit die erste Berufsschule, die diesen Namen tragen darf.

(Den Namen hatte sich der frühere Direktor schon immer gewünscht.)

Beginn Schuljahr 1968/69

Die zweijährige Berufsfachschule für metallgewerbliche und elektrotechnische Berufe kann eingerichtet werden. Der Unterricht des Bildungsgangs erfolgt wegen der begrenzten räumlichen Möglichkeiten im fachpraktischen Bereich zunächst nur eintägig.

1. April 1966

Günter Ehrlich wird mit der kommissarischen Leitung der Schule, ab Dezember 1966 mit der Leitung als Oberstudiendirektor beauftragt.

31. März 1966

Schuldirektor Willy Michel wird in den Ruhestand verabschiedet.

9. Juni 1964

Einweihung des ersten Abschnittes an der Weserstraße 7 – Der Neubau entsteht inmitten der Trümmer der Artilleriekaserne. Baudirektor Noell überreicht Berufsschuldirektor Michel bei der Einweihung der neuen Berufsschule für Elektrotechnik eine Kanonenkugel mit dem Wunsch, dass es an dieser Schule immer recht friedlich zugehen möge.

19. Oktober 1962

Richtfest für den Schulneubau der „Berufsschule für Elektrotechnik“ in der Weserstraße 7

1962

Die Berufsschule für Elektrotechnik entsteht durch Teilung der Max-Eyth-Schule. Schul­standort ist für beide Schulen die Wimmelstraße. 2068 Schülerinnen und Schüler werden der neuen Schule zugeteilt und zwar 1135 Elektriker, 540 Kfz-Mechaniker, 188 Klempner und Heizungsbauer und 195 Tankwarte. Ihnen werden 17 Kollegen der Max-Eyth-Schule und 1 Kollege der Kreisberufsschule Hofgeismar als Lehrer zugewiesen.

Die Schulleitung wird von Studienrat Willy Michel wahrgenommen.