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Modellversuche 1970 – heute

Modellversuche der Oskar-von-Miller-Schule von 1972 bis heute

2009 – 2014

Modellprojekt QuABB – Qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb

Ziel: QuABB dient der frühzeitigen Erkennung von Problemen in der Ausbildung und der Stabilisierung von Jugendlichen, deren Ausbildungsabschluss gefährdet ist.

Förderung: Gemeinschaftsprojekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) und des Hessischen Kultusministeriums (HKM), gefördert aus Mittel des Landes Hessen und der EU - Europäischer Sozialfonds
Koordinierungsstelle: Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) GmbH

2010 – 2013

Modellversuch KOMET-Projekt Metalltechnik
In der Abteilung Fahrzeugtechnik wird der Modellversuch fortgesetzt.

Ziel: Zielsetzung des Modellprojekts ist es, die berufliche Kompetenzentwicklung sowie die Entwicklung beruflicher Identität und beruflichen Engagements in ausgewählten Berufen des Berufsfeldes zu messen, um Erkenntnisse für die Gestaltung und Evaluation beruflicher Bildungsprozesse (Umsetzung des Lernfeldkonzeptes), die inhaltliche und methodische Gestaltung der Bildungsgänge sowie die Verbesserung der Lernortkooperation zu gewinnen.

Projektleitung: OStD Klaus Spiekermann, Schulleiter der Friedrich-Ebert-Schule in Wiesbaden
Wissenschaftliche Begleitung: Fachgruppe Berufsbildungsforschung der Universität Bremen unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Felix Rauner

2009 – 2013

Modellprojekt ViLBE – Virtuelles Lernen in der Berufsschule

Ziel: Die Berufsschüler sollen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien erwerben, um den veränderten Anforderungen der Arbeitswelt nachhaltig gerecht zu werden. Der Unterricht mit digitalen Medien soll durch Lehr- und Lernarrangements geprägt sein, die neue Formen der Unterrichtsorganisation und neue Unterrichtsmethoden beinhalten. Sie sollen selbst gesteuertes Lernen der Schülerinnen und Schüler sowie individuelle Förderung weitgehend ermöglichen und so ein wichtiges Fundament für das Lebensbegleitende Lernen schaffen.

Koordination in der Region Kassel: StD Dr. Dietmar Johlen
Wissenschaftliche Begleitung: Hochschulzentrum für Weiterbildung der Fachhochschule Gießen-Friedberg (unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ulrich Vossebein)

2008 – 2010

Modellversuch KOMET – Berufliche Kompetenzen vermitteln und evaluieren
Umsetzung des Lernfeldkonzeptes im Berufsfeld Elektrotechnik-Informatik

Ziel: Die OvM hat von Anfang an am Modellversuch KOMET teilgenommen. KOMET hat mit einer „Large Scale Untersuchung“ zur beruflichen Kompetenz und Identität von Auszubildenden in den Elektroberufen gestartet. Nach einer Pilotphase in 2008/09 wurde der Versuch auf eine Vielzahl von Schülern an unterschiedlichen Standorten Hessens ausgedehnt. Der Modellversuch KOMET für die Elektrotechnik endete 2010. Der Modellversuch wird in der Fahrzeugtechnik an der OvM fortgesetzt.

Projektleitung: StD Rolf Katzenmeyer, Studienseminar für das Lehramt an beruflichen Schulen Gießen
Wissenschaftliche Begleitung: Institut Technik & Bildung (ITB) an der Universität Bremen unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Felix Rauner

2005 – 2011

Modellprojekt Selbstverantwortung plus

Ziel: Erweiterte Eigenverantwortung und größere Selbstständigkeit sollen dazu beitragen, dass die Projektschulen ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag besser gerecht werden können. Entscheidungen sollen nach Möglichkeit dort getroffen werden, wo sie sich auswirken. Im Zentrum des Modellprojekts stehen die Qualitätsentwicklung des Unterrichts und die Verbesserung der schulischen Arbeit. Eng damit verbunden ist die pädagogische Weiterentwicklung der Schulen im Zusammenhang mit der Förderung des lebensbegleitenden Lernens.

Projektleitung: Hessisches Kultusministerium, Hans-Otto Vesper/ Hans-Peter Hochstätter
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Ute Clement/ StR Christian Martin, IBB am FB 07, Fachgebiet Berufliche Aus- und Weiterbildung, Universität Kassel

2004 – 2006

Modellversuch eiver – Evaluation im Verbund als Beitrag zur Qualitätsentwicklung beruflicher Schulen in regionalen Bildungsnetzwerken

Ziel: Mit dem Modellversuch eiver wird eine neue Form des Zusammenwirkens von Selbst- und Fremdevaluation erprobt. Die Kompetenz an den Schulen für Evaluation wird gestärkt. Innovationsschwerpunkt ist die Durchführung externer Peer-Evaluationen. Durch Peer-Evaluationen soll die Innenansicht durch eine Außenansicht von Lehrkräften von anderen Schulen ergänzt und somit die Qualität der Einzelschule entwickelt und gesichert werden. Die Schulen schließen sich zu Evaluationsverbünden (Peer-Netzwerke) zusammen und entwickeln Konzepte für die Selbstevaluation.

Koordination: StD Günter Fuchs
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Josef Rützel, Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik, Technische Universität Darmstadt
Kooperation: Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar/ Wolfhagen, Friedrich-Ebert-Schule in Wiesbaden

2001 – 2003

Modellversuch Lene – Lernfeld Nachhaltige Energietechniken im Handwerk

Ziel: Der Modellversuch dient der Entwicklung kooperativer Ausbildungskonzepte und -materialien zur Integration nachhaltiger Energietechniken in die Handwerksausbildung, insbesondere im SHK- und Elektro-Handwerk. Um den Stellenwert nachhaltiger Energietechniken im Handwerk zu erhöhen, war das zentrale didaktische Ziel darauf ausgerichtet, gemeinsam mit den Berufsschulen Module zu diesen Techniken zu entwickeln und in die Ausbildung zu integrieren. Für die neu geordneten Ausbildungsberufe im SHK- und Elektrohandwerk wurden auf dem Wege der dual-kooperativen Curriculumentwicklung und -gestaltung vier Ausbildungsmodule erfolgreich erarbeitet und eingesetzt. Ergänzend wurden – als personelle Maßnahmen – Konzepte für die gemeinsame Weiterbildung von Ausbildern, Berufsschullehrern und Inhabern von Handwerksbetrieben entwickelt und ebenfalls zum Einsatz gebracht.

Projektleitung: StD Günter Fuchs
Koordination: Jugendwerkstatt Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis)
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Wolf, Universität Kassel
Kooperation: Jugendwerkstatt Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis), BBZ Kassel, BBZ Korbach, BBZ Marburg, Berufliche Schulen in Korbach, Marburg und Schwalmstadt
Finanzierung: 1,5 Millionen EUR (Bund und Land)

2000 – 2003

Modellversuch WISLOK – Wissensforum als Instrument der Lernortkooperation

Ziel: Im Modellversuchsverbund WISLOK wird versucht, durch die Nutzung der Potenziale neuer Informations- und Kommunikationstechnologien Kooperationen von Schule mit und in unterschiedlichen Kooperationsfeldern (z. B. mit Betrieben) aufzubauen und diese zu beleben. Im Rahmen dieser Kooperationsprojekte sollen lokale Wissensforen gestaltet und genutzt werden, über die z. B. gemeinsame Projekte, Anleitungen zu Erkundungen oder Abstimmungen zwischen Schule und Betrieben abgewickelt werden können. Es soll so neben traditionellen Kommunikationsräumen ein weiterer Raum zur Unterstützung der Kommunikation und Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung genutzt werden.

Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Peter F. Sloane, Universität Paderborn
Kooperation: Verbundprojekt von Hessen und Bayern

1999 – 2003

Modellversuch GAB – Geschäfts- und arbeitsprozessbezogene, dualkooperative Ausbildung in ausgewählten Industrieberufen mit optionaler Fachhochschulreife

Koordination: StD Lothar Opfermann
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Felix Rauner
Kooperation: Verbundprojekt von Niedersachsen, Hessen und Sachsen
Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar/ Wolfhagen, VW-Coaching in Baunatal,
fünf weitere berufliche Schulen in Niedersachsen und Sachsen

1998 – 2001

Modellversuch NELE, Neue Unterrichtsstrukturen und Lernkonzepte durch berufliches Lernen in den Lernfeldern

Ziel: Das Projekt reagierte auf die neue Struktur der beruflichen Ordnungsmittel, insbesondere der Rahmenlehrpläne und die in diesem Zusammenhang sichtbar gewordenen Probleme und Fragestellungen. Die Strukturierung der Rahmenlehrpläne des Bundes nach Lernfeldern und deren zunehmende direkte Übernahme als schulische Lehrpläne ließen besonders zwei Arbeitsfelder sichtbar werden. Zielrichtungen waren: Im Arbeitsfeld Qualitätssicherung von Rahmenlehrplänen wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Formulierung von Qualitätsstandards und eines Evaluationsverfahrens für die Rahmenlehrpläne bzw. die Rahmenlehrplanarbeit erstellte. Im schulorganisatorischen Bereich waren die Schulen mit neuen Aufgaben konfrontiert, z. B. Lehrereinsatz, Leistungserhebung, Zeugnisgestaltung, Stundentafel. Hier wurden durch die Arbeit an den Versuchsschulen Erfahrungen gesammelt, gebündelt, analysiert und transferfähig gemacht. In der pädagogischen Arbeit stellte sich die Frage nach einem veränderten didaktisch-methodischen Konzept bei einem auf Lernfeldern basierenden Unterricht. Hier sah der Modellversuch seine Aufgabe in der Systematisierung der Problembereiche und in der pragmatischen Entwicklung und Bereitstellung von Unterstützungsmaterialien. Das innovative Potenzial des Projekts liegt im Optimieren von Unterrichtsqualität durch die Neuorganisation der Rahmenpläne entlang von Lernfeldern.

Koordination: StD Günter Fuchs

Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Peter F. Sloane, Universität Paderborn, Universität München
Kooperation: Verbundprojekt von Hessen und Bayern, u. a. mit der Max-Eyth-Schule in Kassel

1995 – 1999

Modellversuch Arbi – Arbeitsorientierte Berufsbildung

Koordination: StD Bernd Richter
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Felix Rauner, StD Lothar Opfermann
Kooperation: Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar/ Wolfhagen, VW-Coaching in Baunatal

1995

Projekt zur Windenergienutzung und Solartechnik

Kooperation: Berufliche Schule in Malchin (Mecklenburg-Vorpommern)
Finanzierung: 2.000 DM (Land)

1993 – 1997

Modellversuch Berufliche Umweltbildung in den Berufsfeldern Metall- und Elektrotechnik an Berufs- und Berufsfachschulen

Ziel: Einrichtung einer intelligenten Gebäudesystemtechnik u. a.
Projektleitung: Heino Kirchhof
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Felix Rauner
Kooperation: H.-E.-Merck-Schule in Darmstadt, Theodor-Litt-Schule in Gießen
Finanzierung: 150.000 DM (Land und Bund)

1993 – 1996

Transfer-Modellversuch KFZ-Mikroelektronik Thüringen

Koordination: FL Walter Franz
Kooperation: Berufsschule in Gera

1991 – 1994

Transfer-Modellversuch MCA-Thüringen

Koordination: StD Ulrich Siebald
Kooperation: Andreas-Gordon-Schule in Erfurt, Berufliche Schulen in Kölleda

1989 – 1993

Modellversuch KFZ-Mikroelektronik Hessen

Koordination: FL Walter Franz
Wissenschaftliche Begleitung: Dr. Gerhard Faber, TU Darmstadt Kooperation: Berufsschule Groß-Gerau, Berufsschule Lauterbach

1986 – 1990

Modellversuch MCA-Hessen – Berufsspezifische Anwendung der Mikro-computertechnik im Berufsfeld Elektrotechnik

Koordination: OStD Alfred Behnke, StD Ulrich Siebald
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Felix Rauner, Universität Bremen Kooperation: H.-E.-Merck-Schule, Darmstadt Gewerbliche Schulen Dillenburg

1972 – 1979

Modellversuch MME (Mehrmediensystem Elektrotechnik)

Koordination: StD Ulrich Siebald

Wissenschaftliche Begleitung: BIBB, Berlin
Kooperation: mit mehreren Berufsschulen im gesamten Bundesgebiet