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Oskar von Miller

Ein Blick zurück in die Geschichte

Die Schule wurde 1969 nach Oskar von Miller (1855 – 1934) benannt, der einer der herausragenden Ingenieure seiner Zeit war.

 Sein Denken und Handeln beschränkten sich nicht auf das Gebiet der Technik, sondern erstreckt sich ebenso auf die gesellschaftlichen Probleme seiner Zeit, z. B. die Arbeitslosigkeit gegen Ende der Weimarer Republik (1919 – 1933).


Einige Stationen seines Lebens …   

  • Studium des Eisenbahn-, Wasser- und Brückenbaus in München
  • 1881: bayerischer Kommissär für die Weltausstellung in Paris
  • 1882: Organisation der Elektrizitäts-Ausstellung im Glaspalast in München mit Kraftübertragung Miesbach – München über 57 km mit 1400 V über eine Telegrafenleitung
  • ab 1884 im Vorstand der Deutschen Edison Gesellschaft in Berlin unter Emil Rathenau
  • 1889: Ausscheiden aus dem Vorstand der AEG und Rückkehr nach München – eigenes Ingenieurbüro
  • 1891: Organisation der Drehstrom-Kraftübertragung Lauffen – Frankfurt über 178 km mit 25 000 V zur Frankfurter Ausstellung
  • Juni 1903: Gründung des Vereins für das Deutsche Museum
  • 1911: Generalplan für den Ausbau der bayerischen Wasserkraft
  • Mai 1925: Eröffnung des großen Sammlungsbaus
  • 1928-1929: Ausarbeitung eines Generalplans für die deutsche Elektrizitätsversorgung.

Ein Leitsatz von ihm war im Vorraum zum ehemaligen Verwaltungstrakt unserer Schule angebracht:

„Das Wohl der Menschheit zu fördern, ist der Sinn der Technik.”

Wir würden das heute etwas bescheidener ausdrücken, uns aber sicherlich mit dem Kern dieses Gedankens identifizieren.

Die Stadt Kassel verbindet mit Oskar von Miller die Errichtung des ersten Stromversorgungswerkes der Stadt an der Neuen Mühle.